Institut für Ressourcenmanagement
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Kritiche Infrastrukturen; KRITIS; Risikomanagment; BMBF-Forschungsprojekt KIRMin; Forschung für die Zivile Sicherheit; Interdependenzanalyse [14.02.2020]

Risiken gemeinsam erfassen – Versorgungssicherheit erhöhen


Die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift "Informationen zur Raumentwicklung" widmet sich dem gesellschaftlichen Umgang mit "Risiko". In ihrem Aufsatz berichten die inter 3-Autoren Axel Dierich und Sven Wurbs gemeinsam mit dem Forscher:innenteam des Projektes "KIRMin" über das Management von Kritische Infrastruktur (KRITIS)-Risiken. Der Aufsatz mit dem Titel "Kooperation im Risiko- und Krisenmanagement" geht unter anderem auf die Bedeutung einer gemeinsamen Analyse von Interdependenzen zwischen verschiedenen Sektoren Kritischer Infrastrukturen ein.

Gemeinsame Bewertungen erhöhen gegenseitiges Verstehen und damit die Sicherheit im Krisenfall

Ein intersektorales Risiko- und Krisenmanagement ist unbestritten anspruchsvoll. Mit geeigneten Methoden lässt sich der Aufwand jedoch begrenzen. Gemeinsam lassen sich Bewertungen der relevanten Systemelemente und Wirkungsbeziehungen erstellen, die wichtige Grundlagen für Notfallpläne sein können.

Der Aufsatz skizziert dazu den methodischen Ansatz zur integrierten Systemanalyse und partizipativen Bewertung der Auswirkungen von Infrastrukturausfällen auf andere Sektoren. Ausführliche Erläuterungen zu diesem Ansatz liefern der inter 3-Leitfaden "Analyse von Interdependenzen zwischen KRITIS" und die KIRMin-Transferbroschüre "Wege zu einem Mindestversorgungskonzept. Kritische Infrastrukturen und Resilienz".