BMBF-Forschungsprojekt zur Förderung der Chancengleichheit: "Professionelle Selbstorganisation von hochqualifizierten Migrantinnen auf dem Weg an die Spitze"
Frauen an die Spitze: Karriere-Unterstützung für qualifizierte Migrantinnen
Der berufliche Erfolg ist für hochqualifizierte Migrantinnen nicht einfach. inter 3 untersucht in dem Projekt "Professionelle Selbstorganisation von hochqualifizierten Migrantinnen auf dem Weg an die Spitze" Unterstützungsfaktoren für die Karriere sowie Erfolgsfaktoren für notwendige Strukturen und Infrastrukturen, die eine professionelle Selbstorganisation der Zielgruppe ermöglichen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
Ziel: Gesellschaftliche Innovationspotenziale aktivieren – qualifizierte Migrantinnen fördern
Mit einer Steigerung der beruflichen Perspektiven qualifizierter Migrantinnen könnten diese einen deutlich höheren Anteil an Spitzenpositionen in Wissenschaft, Politik und Wirtschaft in Deutschland einnehmen. Zentrale Ziele des Projektes sind die Ausarbeitung von Strategien und Empfehlungen für notwendige Strukturen, die eine professionelle Selbstorganisation der Zielgruppe ermöglichen. Untersucht werden relevante Frauen und migrantinnenspezifische Karriere-Unterstützungsfaktoren sowie Erfolgsfaktoren zur Identifizierung von Potenzialen der Organisationsentwicklung. Über das primäre Ziel hinaus sollen Innovationspotenziale in Deutschland aktiviert und dem Mangel an hochqualifizierten Fachkräften entgegengewirkt werden.
Ergebnis: Strategien für Karriere-unterstützende Selbstorganisationen des hochqualifizierten Nachwuchses
Ergebnis der Untersuchungen sind strategische Ansatzpunkte für eine karriereunterstützende Selbstorganisation der Zielgruppe. Zunächst screent und analysiert das Forschungsteam Migrantenorganisationen in Frankreich, England, Deutschland und Berlin im Besonderen. Daran schließt eine Analyse des Unterstützungsbedarfs der beteiligten Frauen sowie relevanter Unterstützungsfaktoren aus Sicht der Wissenschaft an. In einem weiteren Schritt werden strategische Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung der Migrantinnen-Selbstorganisationen identifiziert und konkretisiert. Für die Berliner Selbstorganisationen wird herausgearbeitet, welche Elemente der Organisationsentwicklung verstärkt genutzt werden können, um Migrantinnen zielgenau zu unterstützen. Die Ergebnisse werden in einer Abschlusskonferenz vorgestellt und weiter optimiert. Abschließend wird der Aufbau einer karriereunterstützenden Selbstorganisation mit ausgewählten aktiven Migrantinnen exemplarisch initiiert und so die Nachhaltigkeit des Projektes gesichert.
Projektname:
Professionelle Selbstorganisation von hochqualifizierten Migrantinnen auf dem Weg an die Spitze (FKZ: 01FP1173)
Ansprechpartner:
Dr. Susanne Schön
Tel.: +49 (0) 30 34 34 74 52
Auftraggeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Partner:
Dr. Czarina Wilpert
Tel.: +49 (0) 30 31 42 50 89
Ort: Deutschland, England, Frankreich
Laufzeit: 2011 - 2012

Artikel in BRANDaktuell Newsletter Nr. 03/2013
Mit kultureller Diversität gegen den Fachkräftemangel
Vorträge der Konferenz "Wir wollen an die Spitze" - Professionelle Selbstorganisation von hochqualifizierten Migrantinnen, Berlin, 29. November 2012
Dr. Yasemin Haack und Safaa Mohajeri (inter 3 GmbH)
"Strategische Ansatzpunkte zur professionellen Selbstorganisation des hochqualifizierten Nachwuchses"
Prof. Dr. Swetlana Franken (Fachhochschule Bielefeld)
"Erfolgsfaktoren für Frauen- und Migrantinnenkarrieren"
Martina Battistini (Leitung "Technik braucht Vielfalt, Femtec GmbH)
"Promoting Talents - Femtec, das Karrierenetzwerk für Frauen in MINT-Berufen"
Ute Chrysam (Projektsteuerung Mentoring-Projekte beramí e.V.)
Mentoring für Migrantinnen in Frankfurt am Main
Alexandra Horn (Bundesverband mittelständische Wirtschaft, BVMW)
"MI(N)T Migrantinnen erfolgreich im Mittelstand

