Institut für Ressourcenmanagement
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Positive Effekte von Öffentlichkeitsarbeit für die Bewältigung des demografischen Wandels

Die Effekte einer breiten, professionellen Öffentlichkeitsarbeit werden auf vier verschiedenen Ebenen sichtbar:

Positive öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema "Demografischer Wandel"

Ein erster Effekt ist die bessere Sichtbarkeit der demografischen Anpassungsprojekte, ihr größerer Bekanntheitsgrad und eine positive, aber nicht unkritische Grundtönung in der Berichterstattung darüber. Dazu kommen Sekundäreffekte wie die Wiederbelebung des Zusammengehörigkeitsgefühls, die Motivierung und Aktivierung von Bürger(innen) und Verantwortlichen. Beide Aspekte sind wichtige Bausteine für ein Ausbrechen aus der Schweigespirale zum demografischen Wandel und der "Kopf-in-den-Sand-stecken"-Politik.

Veränderte Selbstwahrnehmung der Regionen

Ein zweiter Effekt liegt in der veränderten Selbstwahrnehmung der Regionen. Die regelmäßige Suche nach Anlässen, die für die Öffentlichkeit von Interesse sein könnten und das öffentliche Feedback ermöglichen einen Blick von außen auf die eigene Arbeit. Ein solcher Blick über den Tellerrand des eigenen Projekts ist für die Motivation, die Reflektion und Selbstevaluation der eigenen Arbeit nicht zu unterschätzen. Man hat plötzlich etwas zu bieten, fühlt sich "vorne in der Bewegung" – und das macht stolz und spornt an.

Die Aktivierung der vierten Gewalt

Erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit reproduziert sich, zumindest in Teilen, selbst. Nach einiger Zeit fragen Journalist(inn)en regelmäßig nach dem Stand der Dinge, nach Neuigkeiten und Berichtsanlässen. Ein stärkeres Medieninteresse kann dabei gerade in schwierigen Phasen nützlich sein, um die Beteiligten bei der Umsetzung von Projekten bei der Stange zu halten. Das ist zwar nicht unbedingt ein angenehmer, aber sehr sinnvoller Effekt: Er befördert nämlich die nachhaltige Tragfähigkeit demografischer Anpassungsprozesse.

Das Erstaunen über die eigenen Leistungen und Erfolge

Nicht zuletzt sensibilisieren die ständige Suche nach interessanten Ergebnissen und Erfolgen und die Berichte in der Zeitung die Verantwortlichen für die Wahrnehmung eigener Fortschritte und Erfolge, die sonst im mühevollen Alltag nicht präsent wären.

Öffentlichkeitsarbeit funktioniert wie Dünger für eine bessere Stimmung, so dass die einzelnen Projekte und die demografische Anpassung in der Region insgesamt besser gedeihen können. Verantwortliche bekommen für ihre offensive Gestaltung der demografischen Herausforderungen den nötigen Rückenwind. Und die Bekanntmachung gelungener Projekte sorgt dafür, dass bei der Umsetzung von Demografie-Konzepten nicht jedes Mal das Rad neu erfunden werden muss.

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"Es lohnt sich, die Bewältigung des demografischen Wandels nicht im stillen Kämmerlein voranzutreiben, sondern die vielfältigen Effekte der Öffentlichkeitsarbeit strategisch zu nutzen."

Dr. Susanne Schön