Waste2Wealth Demo-Container eröffnet

Demonstrationsanlage und passendes Qualifizierungsmodul für georgische Partner.

© Georgian Farmers' Association (GFA)

Biogas, Biokohle, Kompostierung, Pelletierung und digitales Lernen – all diese Themen passen in unseren Demonstrationscontainer, den wir in der vergangenen Woche in Georgien feierlich eröffnet haben. Im Projekt Waste2Wealth soll das bisher wenig genutzte Potenzial landwirtschaftlicher Reststoffe in Georgien durch einen internationalen Wissens- und Erfahrungstransfer gesteigert werden. Der Container steht auf dem Gelände einer landwirtschaftlichen Versuchsfläche der Georgian Farmers’ Association (GFA), auf denen Technologie- und Wissenstransfer auch aus Deutschland erfolgen.

Rund 50 Teilnehmende aus Landwirtschaft, Forschung, Start-ups, Verwaltung und internationalen Organisationen konnten sich an fünf Stationen zu entsprechenden Ansätzen und Technologien informieren und austauschen. Zum Abschluss wurden georgische Expert:innen in einem Train-the-Trainer in der Anwendung der vorgestellten Technologien geschult.

Die Geschäftsführerin der GFA, Tamar Toria, und die Leiterin Entwicklungszusammenarbeit der Schwedischen Botschaft Tiflis, Elisabet Brandberg, betonten in ihren Eröffnungsreden die Relevanz von Projekten wie Waste2Wealth sowohl für die internationale Zusammenarbeit als auch die nachhaltige Entwicklung in der Region.

Ein besonderer Dank gilt der GFA für die hervorragende Organisation und Gastfreundschaft und der BTU Cottbus-Senftenberg für die wissenschaftliche und fachliche Begleitung. Reichmann Biotechnik (RBT) verantwortete die exzellente technische Umsetzung und Unterstützung der Demonstrationsstationen.

Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUV) in der Exportinitiative Umwelttechnologien (EXI) gefördert.