Neue Gemeinschaften beim Wohnen und in der Wärmeversorgung

In der Zeitschrift "Kommunalwirtschaft" berichtet Dr. Susanne Schön aus dem SInBa-Projekt

© Monika Quabeck-Gleser, Buschwerk eGbR

Gemeinschaftliche Wohnprojekte und kooperative Nahwärme-Initiativen gewinnen an Bedeutung, um Leerstand zu aktivieren, Quartiere zu beleben und die kommunale Wärmewende voranzubringen. Sie basieren auf hohem bürgerschaftlichem Engagement, stoßen jedoch häufig auf strukturelle, rechtliche und organisatorische Hürden, die ihre Umsetzung erschweren. Susanne Schön berichtet in ihrem Artikel in der Zeitschrift “Kommunalwirtschaft” aus dem vom BMFTR geförderten Forschungsprojekt “SInBa – Soziale Innovationen in Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung”, das sich diesen Herausforderungen widmet.

Das SInBa-Projektteam untersucht gemeinsam mit den Städten Mannheim und Wuppertal, wie Kommunen solche Initiativen gezielt unterstützen können. In Wuppertal wird beispielsweise der Einsatz einer Verwaltungslotsin erprobt, die zwischen Wohnprojekt-Initiativen und Verwaltung vermittelt und so Prozesse beschleunigt sowie Planungssicherheit erhöht. Für gemeinschaftliche Nahwärmeprojekte werden derzeit neue kommunale Rollen ausgelotet, etwa durch proaktive Prozessgestaltung oder das „konstruktive Stören“, um technische und soziale Akteure besser zusammenzubringen. Ergänzend setzt SInBa auf Peer-to-Peer-Ansätze, damit Kommunen voneinander lernen und wirksame Unterstützungsmodelle entwickeln können. Ziel ist es, soziale Innovationen aus der Pionierphase in eine breitere Umsetzung zu überführen.

Der Artikel ist unter diesem Link abrufbar. 

Titelbild: In diesen leerstehenden Bestandsgebäuden in Wuppertal soll das Wohnprojekt Buschwerk entstehen. Eine Anhandgabe ermöglicht den weiteren Planungsprozess. (Foto: Monika Quabeck-Gleser, Buschwerk eGbR)