Neues Projekt PeerFarm startet

Digitaler Peer-to-Peer-Austausch für eine nachhaltige Landwirtschaft.

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Wie lassen sich wertvolle Praxiserfahrungen aus der Landwirtschaft so verbreiten, dass möglichst viele Betriebe davon profitieren? Genau dieser Frage geht das neue Projekt „PeerFarm“ nach. Durch die Symbiose von Peer-to-Peer-Ansätzen (P2P) und digitalen Bildungsformaten wird ein innovativer Ansatz entwickelt, um Wissen effizient, praxisnah und ortsunabhängig zugänglich zu machen. P2P-Lernen gilt als besonders effektiv, ist bislang jedoch oft schwer skalierbar und erreicht nur begrenzte Zielgruppen. „PeerFarm“ entwickelt daher neue Ansätze, um die Vorteile dieses Lernprinzips mit digitalen Bildungsformaten zu verbinden und so eine breitere Wirkung zu erzielen.

Im Zentrum des Projekts steht der Wissenstransfer zu landwirtschaftlichen Praktiken der Kreislaufwirtschaft wie Kompostierung, Humusaufbau, Agroforstsysteme und ganzheitliches Weidemanagement. Ein zentrales Problem besteht bislang darin, dass entsprechendes Erfahrungswissen häufig nur bei wenigen Modellbetrieben vorhanden ist und kaum systematisch weitergegeben wird. „PeerFarm“ begegnet dieser Herausforderung, indem es digitale Lern- und Austauschformate für Landwirte gemeinsam mit den Zielgruppen entwickelt (Co-Produktion) und praxisnah erprobt.

Das Projekt wird von uns als Projektleitung und anwendungsorientierter Forschungspartner koordiniert. Als Praxis-, Bildungs- und Netzwerkpartner bringt Slow Food Deutschland seine umfassende Erfahrung in der agrarökologischen Wissensvermittlung sowie ein breites Netzwerk landwirtschaftlicher Betriebe ein.Durch diese enge Zusammenarbeit von Forschung und Praxis wird sichergestellt, dass wissenschaftliche Erkenntnisse direkt mit konkretem Erfahrungswissen aus der landwirtschaftlichen Anwendung verknüpft werden.

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PeerFarm