Wie können Regionen besser auf Krisen und tiefgreifende Veränderungen vorbereitet werden? Dieser Frage widmet sich das die Initiative „Resiliente Regionen“ im Rahmen des Programms „Region gestalten“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).
Aufbauend auf den Erkenntnissen aus zehn Modellvorhaben werden in der aktuellen Förderphase erfolgreiche Ansätze zur Stärkung regionaler Resilienz weiterentwickelt, langfristig verankert und auf weitere Regionen übertragen. Im Mittelpunkt stehen dabei Strategien, mit denen Kommunen und Regionen ihre Krisenfestigkeit nachhaltig stärken und resilienzorientierte Governance-Strukturen etablieren können.
Wissen transferieren, Erfahrungen nutzbar machen
Ein zentraler Baustein des Projekts ist der Wissenstransfer zwischen Modell- und Transferregionen. Gemeinsam werden praxistaugliche Strategien und Formate identifiziert, erprobt und an unterschiedliche regionale Rahmenbedingungen angepasst. Workshops, Austauschformate, regionale Beratungen und Fachveranstaltungen schaffen Räume für gemeinsames Lernen und fördern den Austausch bewährter Ansätze. Die wissenschaftliche Auswertung der Erfahrungen liefert darüber hinaus wichtige Erkenntnisse darüber, wie Resilienzprozesse dauerhaft in Verwaltung, Planung und Regionalentwicklung verankert werden können.
Resilienz als Zukunftsaufgabe
Das Projekt trägt dazu bei, regionale Akteurinnen und Akteure zu vernetzen, erfolgreiche Methoden sichtbar zu machen und praxisnahe Instrumente für eine resiliente Regionalplanung und -entwicklung bereitzustellen. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in digitale Werkzeuge (Toolbox) und Kommunikationsformate ein und unterstützen Regionen dabei, den Herausforderungen des Klimawandels, gesellschaftlicher Veränderungen und weiterer Krisen vorausschauend zu begegnen.
inter 3 verantwortet im Projekt die Erarbeitung eines Transferkonzepts für den zielgruppengerechten Wissenstransfer sowie die Öffentlichkeitsarbeit. Dazu gehören unter anderem die Identifizierung und Entwicklung geeigneter Kommunikationsformate, die zielgruppenorientierte Aufbereitung von Projektergebnissen sowie die Unterstützung der externen Kommunikation.